Bruns,Benjamin/Chor des Bayerischen Rundfunks/Hahn Webber: Requiem / Barber: Adagio für Streicher
- Artikel-Nr.: 900352
| CD 1 | ||
| 1/01. Requiem - Kyrie - Bruns, Benjamin/ Chor des Bayerischen Rundfunks/ Hahn, Patrick/ Mafi, Soraya/ Münchner Rundfunkorchester | 06:17 | |
| 2/02. Dies irae - Bruns, Benjamin/ Chor des Bayerischen Rundfunks/ Hahn, Patrick/ Mafi, Soraya/ Münchner Rundfunkorchester | 04:25 | |
| 3/03. Rex tremendae - Bruns, Benjamin/ Chor des Bayerischen Rundfunks/ Hahn, Patrick/ Mafi, Soraya/ Münchner Rundfunkorchester | 01:26 | |
| 4/04. Recordare - Bruns, Benjamin/ Chor des Bayerischen Rundfunks/ Hahn, Patrick/ Mafi, Soraya/ Münchner Rundfunkorchester | 03:16 | |
| 5/05. Ingemisco - Lacrimosa - Bruns, Benjamin/ Chor des Bayerischen Rundfunks/ Hahn, Patrick/ Mafi, Soraya/ Münchner Rundfunkorchester | 07:13 | |
| 6/06. Offertorium - Bruns, Benjamin/ Chor des Bayerischen Rundfunks/ Hahn, Patrick/ Mafi, Soraya/ Münchner Rundfunkorchester | 04:12 | |
| 7/07. Hosanna - Bruns, Benjamin/ Chor des Bayerischen Rundfunks/ Hahn, Patrick/ Mafi, Soraya/ Münchner Rundfunkorchester | 04:29 | |
| 8/08. Pie Jesu - Bruns, Benjamin/ Chor des Bayerischen Rundfunks/ Hahn, Patrick/ Mafi, Soraya/ Münchner Rundfunkorchester | 03:20 | |
| 9/09. Lux aeterna - Bruns, Benjamin/ Chor des Bayerischen Rundfunks/ Hahn, Patrick/ Mafi, Soraya/ Münchner Rundfunkorchester | 00:43 | |
| 10/10. Libera me - Bruns, Benjamin/ Chor des Bayerischen Rundfunks/ Hahn, Patrick/ Mafi, Soraya/ Münchner Rundfunkorchester | 05:39 | |
| 11. Adagio für Streicher op. 11 Nr. 2 - Bruns, Benjamin/ Chor des Bayerischen Rundfunks/ Hahn, Patrick/ Mafi, Soraya/ Münchner Rundfunkorchester | 08:30 | |
| Setinhalt: | 1 |
| Gesamtspieldauer: | 049:30h |
| Erscheinungsdatum: | 18.10.2024 |
| EAN/UPC-Code: | 4035719003529 |
| Medium: | CD |
| Komponist: | Barber, Samuel, Lloyd Webber, Andrew |
| Hersteller: | BR-KLASSIK |
| Interpret: | Bruns, Benjamin/ Chor des Bayerischen Rundfunks |
Produktbeschreibung
Die Verwunderung war groß, als Andrew Lloyd Webber 1985 mit seinem Requiem an die Öffentlichkeit trat. Zwar waren klassischen Komponisten immer wieder Ausflüge in die Sphären der "leichten Muse gelungen - vom Musical oder von der Operette führte dagegen kaum ein Weg in die hehren Höhen der Kirchenmusik. Dass Franz von Suppè neben Operetten auch ein Requiem schrieb, hat Seltenheitswert. Lloyd Webbers Karriere im "ernsten" Fach wurde ihm jedoch in die Wiege gelegt: Sein Vater William Lloyd Webber (1914-1982) hatte sich aus bescheidenen Verhältnissen zu einem der führenden Kirchenmusiker seiner Zeit hochgearbeitet. Er förderte die klassische Ausbildung seiner Söhne Andrew (* 1948) und Julian (* 1951), eines ausgezeichneten Cellisten. Andrew fand sein Betätigungsfeld in der Unterhaltungsbranche. Sein für den Eurovision Song Contest geschriebener Song Try it and see (1969) wurde noch kein Hit. Doch aus einer Pop-Kantate entwickelt er sein erstes Erfolgsstück Joseph and the Amazing Technicolor Dreamcoat (1968), aus dem Konzeptalbum Jesus Christ Superstar, in dem auch Try it and see eine neue Bleibe fand, das gleichnamige Rockmusical (1971). Mit Evita (1976), Cats (1981), Starlight Express (1984) und The Phantom of the Opera (1986) bewies Lloyd Webber Mal für Mal sein Gespür für zeitgemäße Stoffe, die sich für eine neuartige, ein breites Publikum ansprechende Realisierung eigneten. Mitte der 1980er- Jahre war er der kommerziell erfolgreichste Musical-Komponist. Da das Requiem im anglikanischen England seit der Reformation abgeschafft war, musste der Komponist keine Rücksicht auf liturgische Funktionalität oder Kirchentauglichkeit nehmen. Verdi hatte bewiesen, dass die Texte der lateinischen Totenmesse eine ausgezeichnete Vorlage für große Oper abgaben. Und Vorbild für die lyrische Dimension mit Hitpotenzial fand Lloyd Webber etwa bei Gabriel Fauré. Die Texte wurden mit Sinn für Dramaturgie umdisponiert. Der wiederholte Einschub der prägnanten Zeilen "Requiem aeternam" und Dies irae erzielte leitmotivische Verzahnung und charakteristische Grundierung. Das theatralische Potenzial der Sequenz (Dies irae) wurde - wie zuvor bei Verdi - zu einem mehrteiligen Spektrum menschlicher Gefühle im Angesicht von Tod und Jüngstem Gericht ausgebreitet. Lloyd Webbers Requiem erlebte seine Uraufführung am 24. Februar 1985 in der Saint Thomas Church in New York, mit dem Tenor Plácido Domingo, der Crossover-Sopranistin Sarah Brightman, Lloyd Webbers damaliger Frau, und dem Knabensopran Paul Miles-Kingston unter Leitung von Lorin Maazel. Samuel Barbers eindringliches Adagio for Strings, mit dem das Münchner Rundfunkorchester unter Leitung von Patrick Hahn die neue CD vervollständigt, wurde vom 1.-3. Dezember 2021 im Studio 1 des Bayerischen Rundfunks aufgezeichnet.
| CD 1 | ||
| 1/01. Requiem - Kyrie - Bruns, Benjamin/ Chor des Bayerischen Rundfunks/ Hahn, Patrick/ Mafi, Soraya/ Münchner Rundfunkorchester | 06:17 | |
| 2/02. Dies irae - Bruns, Benjamin/ Chor des Bayerischen Rundfunks/ Hahn, Patrick/ Mafi, Soraya/ Münchner Rundfunkorchester | 04:25 | |
| 3/03. Rex tremendae - Bruns, Benjamin/ Chor des Bayerischen Rundfunks/ Hahn, Patrick/ Mafi, Soraya/ Münchner Rundfunkorchester | 01:26 | |
| 4/04. Recordare - Bruns, Benjamin/ Chor des Bayerischen Rundfunks/ Hahn, Patrick/ Mafi, Soraya/ Münchner Rundfunkorchester | 03:16 | |
| 5/05. Ingemisco - Lacrimosa - Bruns, Benjamin/ Chor des Bayerischen Rundfunks/ Hahn, Patrick/ Mafi, Soraya/ Münchner Rundfunkorchester | 07:13 | |
| 6/06. Offertorium - Bruns, Benjamin/ Chor des Bayerischen Rundfunks/ Hahn, Patrick/ Mafi, Soraya/ Münchner Rundfunkorchester | 04:12 | |
| 7/07. Hosanna - Bruns, Benjamin/ Chor des Bayerischen Rundfunks/ Hahn, Patrick/ Mafi, Soraya/ Münchner Rundfunkorchester | 04:29 | |
| 8/08. Pie Jesu - Bruns, Benjamin/ Chor des Bayerischen Rundfunks/ Hahn, Patrick/ Mafi, Soraya/ Münchner Rundfunkorchester | 03:20 | |
| 9/09. Lux aeterna - Bruns, Benjamin/ Chor des Bayerischen Rundfunks/ Hahn, Patrick/ Mafi, Soraya/ Münchner Rundfunkorchester | 00:43 | |
| 10/10. Libera me - Bruns, Benjamin/ Chor des Bayerischen Rundfunks/ Hahn, Patrick/ Mafi, Soraya/ Münchner Rundfunkorchester | 05:39 | |
| 11. Adagio für Streicher op. 11 Nr. 2 - Bruns, Benjamin/ Chor des Bayerischen Rundfunks/ Hahn, Patrick/ Mafi, Soraya/ Münchner Rundfunkorchester | 08:30 | |
| Setinhalt: | 1 |
| Gesamtspieldauer: | 049:30h |
| Erscheinungsdatum: | 18.10.2024 |
| EAN/UPC-Code: | 4035719003529 |
| Medium: | CD |
| Komponist: | Barber, Samuel, Lloyd Webber, Andrew |
| Hersteller: | BR-KLASSIK |
| Interpret: | Bruns, Benjamin/ Chor des Bayerischen Rundfunks |
Produktbeschreibung
Die Verwunderung war groß, als Andrew Lloyd Webber 1985 mit seinem Requiem an die Öffentlichkeit trat. Zwar waren klassischen Komponisten immer wieder Ausflüge in die Sphären der "leichten Muse gelungen - vom Musical oder von der Operette führte dagegen kaum ein Weg in die hehren Höhen der Kirchenmusik. Dass Franz von Suppè neben Operetten auch ein Requiem schrieb, hat Seltenheitswert. Lloyd Webbers Karriere im "ernsten" Fach wurde ihm jedoch in die Wiege gelegt: Sein Vater William Lloyd Webber (1914-1982) hatte sich aus bescheidenen Verhältnissen zu einem der führenden Kirchenmusiker seiner Zeit hochgearbeitet. Er förderte die klassische Ausbildung seiner Söhne Andrew (* 1948) und Julian (* 1951), eines ausgezeichneten Cellisten. Andrew fand sein Betätigungsfeld in der Unterhaltungsbranche. Sein für den Eurovision Song Contest geschriebener Song Try it and see (1969) wurde noch kein Hit. Doch aus einer Pop-Kantate entwickelt er sein erstes Erfolgsstück Joseph and the Amazing Technicolor Dreamcoat (1968), aus dem Konzeptalbum Jesus Christ Superstar, in dem auch Try it and see eine neue Bleibe fand, das gleichnamige Rockmusical (1971). Mit Evita (1976), Cats (1981), Starlight Express (1984) und The Phantom of the Opera (1986) bewies Lloyd Webber Mal für Mal sein Gespür für zeitgemäße Stoffe, die sich für eine neuartige, ein breites Publikum ansprechende Realisierung eigneten. Mitte der 1980er- Jahre war er der kommerziell erfolgreichste Musical-Komponist. Da das Requiem im anglikanischen England seit der Reformation abgeschafft war, musste der Komponist keine Rücksicht auf liturgische Funktionalität oder Kirchentauglichkeit nehmen. Verdi hatte bewiesen, dass die Texte der lateinischen Totenmesse eine ausgezeichnete Vorlage für große Oper abgaben. Und Vorbild für die lyrische Dimension mit Hitpotenzial fand Lloyd Webber etwa bei Gabriel Fauré. Die Texte wurden mit Sinn für Dramaturgie umdisponiert. Der wiederholte Einschub der prägnanten Zeilen "Requiem aeternam" und Dies irae erzielte leitmotivische Verzahnung und charakteristische Grundierung. Das theatralische Potenzial der Sequenz (Dies irae) wurde - wie zuvor bei Verdi - zu einem mehrteiligen Spektrum menschlicher Gefühle im Angesicht von Tod und Jüngstem Gericht ausgebreitet. Lloyd Webbers Requiem erlebte seine Uraufführung am 24. Februar 1985 in der Saint Thomas Church in New York, mit dem Tenor Plácido Domingo, der Crossover-Sopranistin Sarah Brightman, Lloyd Webbers damaliger Frau, und dem Knabensopran Paul Miles-Kingston unter Leitung von Lorin Maazel. Samuel Barbers eindringliches Adagio for Strings, mit dem das Münchner Rundfunkorchester unter Leitung von Patrick Hahn die neue CD vervollständigt, wurde vom 1.-3. Dezember 2021 im Studio 1 des Bayerischen Rundfunks aufgezeichnet.