BR-KLASSIK – Maurice Duruflé: Requiem / Ottorino Respighi: Concerto gregoriano

Live-Aufnahmen aus der Herz-Jesu-Kirche (München) mit dem BR-Chor und dem Münchner Rundfunkorchester, Leitung: Ivan Repušić

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BR-KLASSIK – Maurice Duruflé: Requiem op. 9 (1947) / Ottorino Respighi: Concerto gregoriano (1921/22)

Ivan Repušić, der neue Chefdirigent des Münchner Rundfunkorchesters, widmet seine erste CD bei BR-KLASSIK Werken der Komponisten Maurice Duruflé und Ottorino Respighi, die sich wesentlich auf die Melodien und Harmonien des Gregorianischen Chorals zurückbeziehen. Das „Requiem“ des Franzosen Duruflé basiert auf der gregorianischen „Missa pro defunctis“, der lateinischen Totenmesse. Und der Italiener Respighi verwendete in seinem „Concerto gregoriano“ die mittelalterlichen Choralgesänge als Inspirationsquelle für das harmonische Klangbild des Konzerts und die sangliche Gestaltung des Violinsolos.

Maurice Duruflés „Requiem“ wurde allgemein berühmt: die Uraufführung 1947 gehörte zu den markantesten Ereignissen seiner Karriere, verhalf ihm zum Durchbruch als Komponist und machte seinen Namen über die Grenzen Frankreichs hinaus bekannt. Die in sich geschlossene, einheitliche und kontemplative Komposition basiert auf Themen der gregorianischen Totenmesse. In seinem Werk gelang es Duruflé, den Gregorianischen Choral mit barocker Polyphonie und einer farbenreichen Orchestrierung zu einer Einheit zu verschmelzen. Der spirituelle und verinnerlichte Charakter der Gesänge verbindet sich dabei harmonisch mit dem Personalstil des Komponisten.

„Wie eine Sucht“ hatte Ottorino Respighi die Gregorianik ergriffen, deren Einfluss auf seine Kunst sehr stark war. In fast all seinen Werken nach 1920 ist der Niederschlag der gregorianischen Gesänge zu finden. Grund dafür, dass diese puristischen Melodien in Verbindung mit der Harmonik der Kirchentonarten eine große Faszination auf ihn ausübten, war auch ihr größtmöglicher Gegensatz zur überhitzten, chromatisch verfeinerten Harmonik der Veristen und Nach-Wagnerianer. Der Weg in die Atonalität kam für Respighi nie in Frage; im archaisch-herben Charakter der Gregorianik und der alten Weisen erkannte er indes ein innovatives Potenzial.

  • Ivan Repušić, der neue Chefdirigent des Münchner Rundfunkorchesters, präsentiert sich mit einer ersten CD bei BR-KLASSIK
  • Mitschnitt vom 17. März 2017 in lebendiger Live-Atmosphäre
  • Ausgezeichnete Solisten und der hochgelobte Chor des Bayerischen Rundfunks gestalten zwei Werke, die vom Gregorianischen Choral beeinflusst sind

Okka von der Damerau, MEZZOSOPRAN
Ljubomir Puškarić, BARITON
Uladzimir Sinkevich, VIOLONCELLO
Max Hanft, ORGEL

Henry Raudales, VIOLINE

Chor des Bayerischen Rundfunks
Michael Gläser, EINSTUDIERUNG

Münchner Rundfunkorchester
Ivan Repušić, LEITUNG

Booklet: Deutsch / Englisch

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Dirigent Ivan Repušić