BR-KLASSIK – Bruckner: Symphonie Nr. 6

Eine herausragende Interpretation von Bruckners Symphonie Nr. 6 mit dem BR-Symphonieorchester unter der Leitung von Bernard Haitink

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BR-KLASSIK – Bruckner: Symphonie Nr. 6 A-Dur

 Das Münchener Konzertereignis vom Mai 2017 jetzt endlich als CD, herausgegeben von BR-KLASSIK. Genießen Sie die herausragende Interpretation einer der wesentlichsten Kompositionen des symphonischen Repertoires der Spätromantik in einer mustergültigen Interpretation unter Leitung von Bernard Haitink.

 Lange Zeit galt die sechste Symphonie (neben der zweiten) als Stiefkind unter den gewaltigen Symphonien Anton Bruckners, obgleich er sie selbst launig als seine „keckste“ bezeichnet hatte: die sechste – die keckste! Dies hat sich im Lauf der Jahrzehnte hinsichtlich der Aufführungszahlen und Tonträgeraufnahmen deutlich gewandelt; das Werk hat sich mittlerweile einen festen Repertoireplatz erobert. Die sechste Symphonie gehört mit hinein in den Schaffensprozess der beiden vorangegangenen Symphonien, der „romantischen“ vierten und der fünften, und sie wird mittlerweile als wichtige Vorstufe zum jenem letzten großen Aufschwung verstanden, den Bruckner ab der Schöpfung seines „Te Deum“ mit seinen letzten Symphonien – der siebten, achten und neunten – in erhabener Größe erreichte. Insbesondere das „sehr feierliche“ Adagio der sechsten Symphonie zeigt seinen Modellcharakter für das später komponierte und berühmt gewordene Adagio der siebten Symphonie.

Bruckner arbeitete an seiner sechsten Symphonie zwischen September 1879 und September 1881. Zu seinen Lebzeiten konnte er das komplette Werk nur einmal in einer Orchesterprobe hören, denn bloß die beiden Mittelsätze wurden am 11. Februar 1883 öffentlich im Konzertsaal des Wiener Musikvereins gespielt. Eine erste Gesamtaufführung der Symphonie folgte erst am 26. Februar 1899 – zweieinhalb Jahre nach dem Tod des Komponisten; es dirigierte Gustav Mahler, der aber Eingriffe an der Partitur vorgenommen hatte und sie nur stark gekürzt präsentierte. Bruckners Fassung erster Hand erklang am 14. März 1901 in Stuttgart und es sollte noch bis zum 9. Oktober 1935 dauern, bis die sechste Symphonie zum ersten Mal so erklang, wie es Bruckners Originalpartitur vorschreibt.

● Lebendige Live-Atmosphäre

● Mitschnitt von aktuellen Münchener Konzerten am 4. und 5. Mai 2017 (Philharmonie im Gasteig)

● Es spielt das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter Leitung von Bernard Haitink

 

Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks

Leitung: Bernard Haitink

 

Booklet: Deutsch / Englisch

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Mehr Informationen
Komponist Anton Bruckners
Intepret / Orchestra BR-Symphonieorchester
Dirigent Bernard Haitink