Die Schauspielerin Adele Spitzeder versuchte sich als Bankerin und wurde wegen Betrugs verhaftet
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Die Verführerin Adele Spitzeder
Die völlig mittellose Adele Spitzeder kommt 1865 nach München und muss sich in ihrer ausweglosen Lage Geld zu völlig überhöhten Zinsen leihen. Eines Tages hat sie die rettende Idee: Sie eröffnet in einem Münchner Wirtshaus eine Bank und verspricht den einfachen Leuten "das meiste Geld für ihr Geld". Die Zinszahlungen deckt sie durch immer weitere Einlagen von neuen Kunden und das Konzept geht zunächst auf. Adele avanciert zwischen Tagelöhnern und Handwerkern zum "Bankfräulein". Doch ihr Erfolg wird von mächtigen Konkurrenten missgünstig beäugt, zumal Adele einen offenbar höchst anstößigen Lebenswandel bevorzugt. Im Hintergrund beginnt es zu brodeln und ein Komplott führt schließlich zum Bankrott.