Das Motto des zweiten Buches von Norbert Neugirg „Worte, Reim und Bücherleim“ lautet: "Wer Arbeit nicht so gern verrichtet, setzt sich lieber hin und dichtet"! Der zahnluckerte Kommandant der „Altneihauser Feierwehrkapelln“ spart auch diesmal nicht mit herrlichen Sarkasmen und ironisierten Frechheiten, die leicht überspitzt und in gnadenloser, sich reimender Form stets den Nagel auf den Kopf treffen. Eine ererbte Schwäche für die Reimerei, viel Wortwitz und ein gehöriger Schuss Selbstironie sind die wichtigsten Zutaten für ein absolut ungewöhnliches Buch, das ihm sogar schon Vergleiche mit Karl Valentin eingebracht hat. Seinen Zeitgenossen hält er mit hinterfotzigem Charme den Spiegel vor und scheut sich auch nicht, wie bei einem Beitrag für Fastnacht in Franken, den Großkopferten die Leviten zu lesen. Doch auch Gärtner, Eisverkäufer, Frisöre, Maurer, Metzger und andere "ganz normale Leute" bekommen ihr Fett weg. Die Tatsache, dass Neugirg sich dabei selbst nicht ausnimmt, macht ihn so sympathisch und zu einem liebenswerten Botschafter bayerischen Humors. So weiß er über den Verserlreimer zu berichten:
... Wessen Hirn ein Zeug entkeimt,
das sich meistens hinten reimt
und sei es für den Abfalleimer,
der ist schlicht ein Verserlreimer ...
Format: 13 x 20,5 cm, - 144 Seiten - Fadenheftung - Hardcover mit Schutzumschlag










