Eine gültige Einspielung der Siebten
von Gustav Mahler stellt höchste Anforderungen an die virtuosen Fähigkeiten jedes einzelnen Orchestermusikers. Um aus den hochkomplexen Einzelstimmen ein großartiges Ganzes entstehen zu lassen – ein Unternehmen, das, wenn es gelingt, gerade bei Mahler eine immer wieder atemberaubende Wirkung hat – bedarf es dazu eines Dirigenten, der das Ensemble von Einzelmusikern mit Solistenniveau in einer übergreifenden musikalischen Konzeption vereinigt. Wie sehr Mariss Jansons und das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks im Münchner Konzert überzeugten, attestierte anschließend die Süddeutsche Zeitung: „Man lauschte einem Orchester, das offenbar den Höhepunkt seiner Kunst erreicht hat.“ Gerade die vielschichtige, detailreiche Partitur dieses Mahler’schen Werks – vorliegend in einer Einspielung nach der Neuen kritischen Ausgabe der Internationalen Gustav Mahler-Gesellschaft – gewinnt in der technischen Wiedergabe verblüffend durch das hochauflösende SACD-Verfahren. Mit seinen beiden grotesken „Nachtmusiken“, Naturklängen, naiv-volkstümlichen Motiven und rauschhaften Orchestertutti ist die 7. Symphonie typisch für Mahlers Klangwelt.
Welterstveröffentlichung der Einspielung nach der Neuen kritischen Ausgabe der Internationalen Gustav Mahler-Gesellschaft
Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks
Leitung: Mariss Jansons
(Hybrid SACD)










