Das Ende der eisernen Männer - Vom Niedergang des Ritterstandes
Ein spannendes und facettenreiches Bild des Spätmittelalters von Michael Appel
19,95 €
Das Ende der eisernen Männer - Vom Niedergang des...
Jahrhundertelang hatten sie Länder erobert, die Stätten der Christenheit verteidigt und Heldentaten für Kaiser und Reich vollbracht. Unzählige Geschichten und Legenden ranken sich um die Lichtgestalten in Eisen. Doch im Herbst des Mittelalters war der Ritterstand zunehmend bedroht, durch die Einführung der Feuerwaffen und die veränderte Taktik des Fußvolks. Auch gegenüber dem aufstrebenden Bürgertum und den mächtiger gewordenen Landesherren wurde ihre Stellung immer schwieriger. Die Ritter reklamierten für sich das Recht, eine Fehde zu führen, d.h. sie versprachen allen Bedrängten ihre Hilfe. Aber Städte, Kirche und Fürsten proklamierten 1495 den Landfrieden und nahmen den Rittern ihr letztes Reservatrecht. Wirtschafltliche Not und sozialer Abstieg führten zum Niedergang eines Standes. Wer nicht im Dienst der Fürsten ein Einkommen fand, war oft dem Untergang geweiht oder endete als Raubritter. Diese Ritter führten untereinander und mit Stadtbürgern Rechtsfehden. Neben den Raubrittern, wie spätere Jahrhunderte sie nannten, gab es aber auch Ritter, die den Bürger schützten oder in dessen Sold standen.
In seiner Dokumentation entwirft Michael Appel ein spannendes und facettenreiches Bild des Spätmittelalters. Er zeigt Schauplätze von Fehden, schildert den harten Alltag auf kalten zugigen Burgen und illustriert mit dramatischen Kampfszenen die Gefahren eines Ritterlebens.